Donnerstag, 21. Januar 2016

Die Sache mit dem Zuschneiden....


Immer wieder höre ich es und ehrlich gesagt geht es mir genauso: dieses elende Zuschneiden zählt nicht so zu Eurer und meiner Lieblingsbeschäftigung beim Nähen! Sie ist eher ein notwendiges Übel, das aber unbedingt korrekt vorgenommen werden muss, denn: 

EXAKT ZUGESCHNITTEN IST SCHON HALB GENÄHT!!!!

Viel lieber sitze ich an der Nähmaschine und lege richtig los.... Gerade bei Taschen dauert es ja so seine Zeit und wenn man sie dann noch mit zweierlei Einlagen versehen muss, damit der Stand und der Griff entsprechend ausfällt, dann dauert das leider nun mal seine Zeit....

Daraufhin habe ich mir von meinen Schnitten (und anderen, die ich wiederholt nähe) Schablonen angefertigt. Das spart, nach einmaliger Zeitinvestition, ungemein Zuschneidezeit und man kann parallel dazu das Muster besser abpassen und auch bei knapp bemessenem Stoff/ Wachstuch schneller und exakter variieren und den Verbrauch überblicken.
Da ich noch einen großen Stapel stabiler Pappe im Keller habe, die ich mal vor langer Zeit geschenkt bekommen habe, sind meine Taschenschablonen noch altherkömmliche Pappschablonen - aber sie tun bei recht stabiler Pappe gute Dienste! Natürlich gehen auch Plastikschablonen oder (den Tipp bekam ich letztens) auch Stoffschablonen aus Umzugsdecken oder ähnlichem☺.
Gestern nun habe ich mal wieder eine (echt tolle übrigens) PHILINE zugeschnitten und war mal wieder überrascht, wie viel Zeit diese doch einmal mit etwas Mehraufwand erstellten Schablonen (in Originalformat - ohne Bruch) einsparen können. DANKE, denn auch ich mag ehrlich gesagt nicht sooooo gerne zuschneiden *schäm*
Für kleine Teile aus Stoff (Wachstuch nur bedingt) könnt Ihr Euch auch die Schnittteile aus Freezerpapier herstellen, die auf den Stoff aufgebügelt und nach dem Zuschnitt wieder abgezogen werden können. Diese Freezerpapierschablonen halten schon diverse Zuschnitte eines Modells aus ;-)
Für alle ebook Käufer: druckt Euch zum Anfertigen der Schablonen, die Schnittteile, die mit Bruch angegeben sind mehrfach aus um das Schnitteil als Schablone in Originalgröße zu bekommen. 
Beim Kauf von fertig gedruckten Schnitten kann an der Stelle der Kopierer einspringen oder ihr zeichnet die Schnittteile nochmal auf☺
Versucht es doch auch mal und berichtet mir von Euren Erfahrungen - Vielleicht habt Ihr auch gute Tipps für Schablonenmaterial ☺
Euch allen eine schöne Woche mit viel Zeit zum Nähen!
Eure Frau elbmarie - gleich wieder an der Maschine


Kommentare:

Eva hat gesagt…

Freezerpapier - auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen ;), jetzt weiß ich endlich, was ich mit den 2 Rollen hier machen kann, danke für den tollen Tip.

griselda hat gesagt…

Gute Tipps, Sabine.
Kleine Sachen (wie z.B. die Geldbeutelteile!!) laminiere ich mit dem Gerät, das ist stabiler!

Lenebelle hat gesagt…

Super ... ein Vorhaben, dass mir immer wieder im Kopf herumschwirrte, dann aber mangels Zeit vertagt wurde. Ein perfekter Ansatz, es nun endlich umzusetzen ... wo? Bei deiner John Boy, die hier auch schon ausgedruck seit ein paar Wochen liegt und auf Umsetzung wartet! Juhu!

Deine Beach Boy ist übrigens meine absolute Lieblingstasche, weil ich immer so viel Punder mit mir herumschleppe und alle finden die toll!

LG Saskia

elbmarie hat gesagt…

Liebe Saskia, es lohnt sich wirklich, weil man dann schneller nochmal eine Tasche angeht! gerade beim JohnBoy und BEACHBOY - ist das doch schnell gemacht!! LG Sabine

Milena Schlegel hat gesagt…

Ich schneide gerne mit dem Lineal und dem Rollschneider zu. Insofern finde ich es unnötig, wenn für ein Rechteck ein Schnittmuster erstellt wurde. Da reichen mir die Masse und ev. eine kleine Schablone (aus Pappe) für die Rundung. Ich habe mir auch schon im Baumarkt eine nicht allzu dicke Sperrholzplatte zuschneiden lassen, als ich mal ein grösseres Quiltprojekt in Arbeit hatte. Müsste ich in Serie gehen, würde ich mir vielleicht sowas zulegen. Jetzt kommt mir grad in den Sinn... für die Freitagtaschen haben die Zuschneider Schablonen aus Aluminium oder ähnlich. Beim Patchwork gibts das auch. Das wäre natürlich genial und hält wahrscheinlich ein Leben lang.
Liebe Grüsse
Milena

Lenebelle hat gesagt…

... Ich werde das definitiv machen. Bei der Johnboy. Juhu!

Julia Jamei hat gesagt…

Oh ja da kann ich dir nur zustimmen.. gut zugeschnitten gehts beim Nähen schneller. Ich mache leider auch viel zu oft den Fehler und will lieber so schnell wie möglich ans Nähen. Es hat sich aber gezeigt, dass vor allem genaues Zuschneiden (z.B NZ exakt auf 1,5 cm) später beim Nähen viel Arbeit erspart.
Lieben Gruß,
Julia

Petronella hat gesagt…

Hi!

Ich habe deine tolle Johnboy Tasche genäht und zeige sie heute bei RUMS.

Liebe Grüße
Petronells

DieMitternachtsquilterin hat gesagt…

Guten Abend!
Ich habe, wie Du, einen großen Vorrat an alter Pappe. Daher mache ich mir von jedem Schnittmuster gleich Pappschablonen. Die halten in der Regel für viele Exemplare und es spart wirklich viel Zeit!
So hatte ich vor Weihnachten in null-komma-nix 3 oder 4 Lorettas zugeschnitten und genäht!

Liebe Grüße
Dagmar